Sicher • Zuverlässig • Kostenlos

Deine Daten.
Sicher gespeichert.

Kostenloser Cloud-Backupspace für Familie und Freunde. Schütze deine wichtigsten Daten vor Verlust – einfach, sicher und zuverlässig.

256-Bit Verschlüsselung
24/7 Verfügbarkeit
100% Kostenlos
Upload verschlüsselt
Backup erfolgreich
7-Tage-Strategie aktiv
BackupSite.de Logo

Warum sind Backups so wichtig?

Datenverlust kann jeden treffen – und die Folgen sind oft verheerend.

Stell dir vor, du verlierst alle deine Fotos, Dokumente und Erinnerungen von heute auf morgen. Klingt unrealistisch? Leider passiert genau das täglich tausenden Menschen. Festplatten gehen kaputt, Laptops werden gestohlen, Ransomware verschlüsselt Dateien und fordert Lösegeld.

Ein Backup ist deine Versicherung gegen Datenverlust. Genau wie du eine Hausratversicherung hast, solltest du auch eine „Datenversicherung“ haben – und die kostet dich hier keinen Cent.

Hardware-Defekte

Festplatten haben eine begrenzte Lebensdauer. Mechanische Defekte, Überhitzung oder Verschleiß können jederzeit zum Totalausfall führen.

Ransomware & Viren

Schadsoftware kann alle deine Dateien verschlüsseln und dich erpressen. Ohne Backup bist du dem Angreifer ausgeliefert.

Menschliche Fehler

Versehentlich gelöschte Dateien, ein formatierter USB-Stick oder ein falsch konfiguriertes System – Fehler passieren uns allen.

Diebstahl & Naturereignisse

Einbruch, Feuer, Wasserschäden – wenn dein Gerät zerstört wird, sind ohne externes Backup alle Daten unwiderruflich weg.

Vorteile eines Backups in der Cloud

Warum ein Cloud-Backup dein lokales Backup perfekt ergänzt.

01

Georedundanz

Deine Daten liegen an einem anderen Standort als dein Computer. Selbst bei einem Brand oder einer Überschwemmung bei dir zuhause sind deine Daten sicher.

02

Automatisierung

Einmal eingerichtet, läuft das Backup vollautomatisch im Hintergrund. Du musst nicht daran denken, eine externe Festplatte anzuschließen.

03

Zugriff von überall

Im Notfall kannst du von jedem Gerät mit Internetverbindung auf deine gesicherten Daten zugreifen – egal wo du bist.

04

Versionierung

Cloud-Backups speichern mehrere Versionen deiner Dateien. Du kannst jederzeit auf einen früheren Stand zurückgreifen.

05

Kein Hardware-Risiko

Keine eigene Backup-Festplatte, die kaputtgehen kann. Die Cloud-Infrastruktur bietet professionelle Redundanz und Ausfallsicherheit.

06

Verschlüsselung

Deine Daten werden vor dem Upload verschlüsselt. Nur du hast den Schlüssel – niemand sonst kann deine Daten lesen.

Die verschiedenen Arten von Backups

Nicht jedes Backup ist gleich – hier erfährst du die Unterschiede.

Vollbackup (Full Backup)

Beim Vollbackup wird eine komplette Kopie aller Daten erstellt. Es ist die einfachste und sicherste Methode – aber auch die speicherintensivste und zeitaufwändigste.

Vorteile

  • Einfachste Wiederherstellung
  • Alle Daten in einer Sicherung
  • Unabhängig von anderen Backups

Nachteile

  • Hoher Speicherverbrauch
  • Lange Backup-Dauer
  • Hohe Netzwerklast bei Cloud-Backup

Selektives Backup (Wichtige Daten)

Hier sicherst du nur die wirklich wichtigen Daten – Dokumente, Fotos, Videos, Konfigurationsdateien. Betriebssystem und Programme werden nicht gesichert, da diese neu installiert werden können.

Vorteile

  • Geringer Speicherverbrauch
  • Schnelles Backup
  • Ideal für tägliche Sicherungen

Nachteile

  • System muss neu installiert werden
  • Programme müssen neu eingerichtet werden
  • Gefahr, wichtige Dateien zu vergessen

Inkrementelles Backup

Nach einem initialen Vollbackup werden nur noch die Änderungen seit dem letzten Backup gesichert. Das spart enorm viel Speicherplatz und Bandbreite.

Vorteile

  • Minimaler Speicherverbrauch
  • Sehr schnelles tägliches Backup
  • Geringe Netzwerklast

Nachteile

  • Wiederherstellung braucht alle Teile
  • Abhängig vom Vollbackup
  • Komplexere Verwaltung

Differentielles Backup

Wie das inkrementelle Backup startet es mit einem Vollbackup. Danach werden aber immer alle Änderungen seit dem letzten Vollbackup gesichert – nicht nur seit dem letzten Teilbackup.

Vorteile

  • Einfachere Wiederherstellung als inkrementell
  • Nur Vollbackup + letztes Diff nötig
  • Guter Kompromiss

Nachteile

  • Diff-Backups werden größer mit der Zeit
  • Mehr Speicher als inkrementell
  • Langsamer als inkrementell

Die empfohlene Backup-Strategie: Vollbackup + 7-Tage-Zyklus

Die beste Strategie kombiniert Vollbackups mit inkrementellen oder differentiellen Backups in einem wöchentlichen Zyklus. So hast du maximale Sicherheit bei minimalem Speicherverbrauch.

Sonntag
Vollbackup
Komplette Sicherung aller Daten als Basis für die kommende Woche.
Montag
Inkrementell
Nur die Änderungen seit Sonntag.
Dienstag
Inkrementell
Nur die Änderungen seit Montag.
Mittwoch
Inkrementell
Nur die Änderungen seit Dienstag.
Donnerstag
Inkrementell
Nur die Änderungen seit Mittwoch.
Freitag
Inkrementell
Nur die Änderungen seit Donnerstag.
Samstag
Inkrementell
Nur die Änderungen seit Freitag.
Sonntag
Neues Vollbackup
Der Zyklus beginnt von vorne. Das alte Vollbackup kann gelöscht werden.

Tipp: Diese Strategie wird auch als „Großvater-Vater-Sohn-Prinzip“ bezeichnet. Für noch mehr Sicherheit kannst du monatlich ein Vollbackup dauerhaft aufbewahren.

Backup einrichten – Schritt für Schritt

Wähle deinen Bereich: Einfache Anleitungen für Privatanwender oder detaillierte Guides für Server-Administratoren.

Anleitungen für Privatanwender

Hier findest du einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um ein automatisches Backup auf deinem Windows-PC oder Mac einzurichten. Keine Vorkenntnisse nötig!

Wichtig: Dein Computer muss eingeschaltet sein!

Ein geplantes Backup kann nur dann ausgeführt werden, wenn dein Computer zum Zeitpunkt des Backups auch eingeschaltet ist. Wenn du z.B. ein Backup täglich um 12:00 Uhr einstellst, muss dein PC oder Mac um 12:00 Uhr laufen – sonst wird das Backup an diesem Tag übersprungen.

Wähle eine Uhrzeit, zu der dein Computer normalerweise läuft (z.B. Mittagszeit oder früher Abend).
Vermeide Uhrzeiten wie 3:00 Uhr nachts – da ist dein Heim-PC mit ziemlicher Sicherheit ausgeschaltet.
Laptops: Stelle sicher, dass der Laptop nicht im Energiesparmodus ist, wenn das Backup laufen soll.
Manche Backup-Programme können ein verpasstes Backup nachholen, sobald der PC wieder läuft – prüfe die Einstellungen!

Windows-Backup mit AOMEI Backupper

AOMEI Backupper ist ein kostenloses und leistungsstarkes Backup-Tool für Windows. Es unterstützt Vollbackups, inkrementelle und differentielle Backups und kann diese zeitgesteuert automatisch ausführen. Die kostenlose Standard-Edition reicht für den privaten Gebrauch völlig aus.

1

AOMEI Backupper herunterladen und installieren

Lade AOMEI Backupper Standard von der offiziellen Webseite aomeitech.com herunter. Installiere das Programm mit den Standardeinstellungen. Nach der Installation starte das Programm.

2

Backup-Ziel einrichten (Netzlaufwerk verbinden)

Verbinde den Cloud-Backupspace als Netzlaufwerk in Windows:

1. Öffne den Windows Explorer

2. Klicke auf „Netzlaufwerk verbinden“

3. Wähle einen Laufwerksbuchstaben (z.B. Z:)

4. Gib den Pfad ein: \\server\backup\dein-name

5. Setze den Haken bei „Verbindung bei Anmeldung wiederherstellen“

6. Gib deine Zugangsdaten ein und klicke Fertig stellen

3

System-Backup erstellen

Für ein komplettes System-Image (empfohlen für Notfälle):

1. Klicke im Hauptmenü auf „Backup“

2. Wähle „Systemsicherung“

3. AOMEI erkennt automatisch die Systempartition

4. Wähle als Ziel dein Netzlaufwerk Z:\

5. Vergib einen aussagekräftigen Namen (z.B. „System-Backup-PC-Name“)

6. Klicke auf „Starten“

4

Datei-Backup mit Zeitplan einrichten

Für die tägliche Sicherung deiner wichtigen Daten:

1. Klicke auf „Backup“„Dateisicherung“

2. Füge deine wichtigen Ordner hinzu:

   C:\Users\DeinName\Documents

   C:\Users\DeinName\Pictures

   C:\Users\DeinName\Desktop

3. Wähle als Ziel wieder Z:\

4. Klicke unten auf „Zeitplan“

5

Backup-Strategie im Zeitplan konfigurieren

Richte den 7-Tage-Zyklus ein:

1. Im Zeitplan-Fenster wähle „Täglich“

2. Stelle eine Uhrzeit ein, zu der dein PC läuft (z.B. 12:00)

3. Wechsle zum Tab „Schema“ (Backup-Schema)

4. Wähle „Inkrementelles Schema“

5. Setze „Vollständiges Backup alle:“ auf 7 Tage

6. Optional: Aktiviere „Alte Backups automatisch löschen“

7. Klicke „OK“ und dann „Starten“

Denk dran: Wähle eine Uhrzeit, zu der dein PC sicher eingeschaltet ist! Ein Backup um 12:00 Uhr mittags ist oft besser als um 3:00 Uhr nachts, wenn dein Computer aus ist.

6

Rettungsmedium erstellen (wichtig!)

Für den Notfall solltest du ein bootfähiges Rettungsmedium erstellen:

1. Gehe zu „Werkzeuge“„Bootfähiges Medium erstellen“

2. Wähle „Windows PE“

3. Wähle als Ziel einen USB-Stick (min. 1 GB)

4. Klicke „Weiter“ und warte, bis der Stick erstellt ist

5. Bewahre den USB-Stick sicher auf!

Mit diesem Stick kannst du deinen PC booten und das Backup wiederherstellen, selbst wenn Windows nicht mehr startet.

macOS-Backup mit Time Machine & Netzlaufwerk

macOS bringt mit Time Machine bereits ein hervorragendes Backup-Werkzeug mit. Time Machine erstellt automatisch stündliche, tägliche und wöchentliche Backups und löscht alte Sicherungen erst, wenn der Speicherplatz knapp wird. In Kombination mit unserem Cloud-Backupspace hast du eine komfortable und sichere Lösung.

1

Netzlaufwerk im Finder verbinden

Zunächst musst du den Cloud-Backupspace als Netzlaufwerk auf deinem Mac einrichten:

1. Öffne den Finder

2. Klicke in der Menüleiste auf „Gehe zu“„Mit Server verbinden…“

3. Gib die Serveradresse ein: smb://server/backup/dein-name

4. Klicke auf „Verbinden“

5. Gib deinen Benutzernamen und dein Passwort ein

6. Das Netzlaufwerk erscheint nun im Finder unter „Orte“

2

Netzlaufwerk automatisch bei Anmeldung verbinden

Damit das Netzlaufwerk bei jedem Start automatisch verfügbar ist:

1. Öffne Systemeinstellungen„Allgemein“„Anmeldeobjekte“

2. Klicke auf das + Symbol

3. Navigiere zum verbundenen Netzlaufwerk und wähle es aus

4. Klicke auf „Hinzufügen“

3

Time Machine einrichten

Jetzt richten wir Time Machine mit dem Netzlaufwerk als Backup-Ziel ein:

1. Öffne Systemeinstellungen„Allgemein“„Time Machine“

2. Klicke auf „Backup-Volume hinzufügen“

3. Wähle das Netzlaufwerk aus der Liste aus

4. Optional: Aktiviere „Backups verschlüsseln“ (empfohlen!)

5. Vergib ein Verschlüsselungspasswort und klicke „Volume verwenden“

4

Backup-Verhalten verstehen

Time Machine arbeitet automatisch nach folgendem Schema:

Stündlich Backup der Änderungen der letzten Stunde (wird 24 Stunden aufbewahrt)
Täglich Ein tägliches Backup (wird 1 Monat aufbewahrt)
Wöchentlich Ein wöchentliches Backup (wird aufbewahrt, bis der Speicher voll ist)

Denk dran: Time Machine kann nur sichern, wenn dein Mac eingeschaltet und das Netzlaufwerk erreichbar ist. Wenn du deinen Mac täglich nutzt, passieren die Backups automatisch im Hintergrund. An Tagen, an denen dein Mac aus ist, wird kein Backup erstellt – das nächste Backup holt aber alle Änderungen nach.

5

Ordner vom Backup ausschließen (optional)

Falls du bestimmte Ordner nicht sichern möchtest (z.B. große Downloads):

1. Öffne Systemeinstellungen„Time Machine“

2. Klicke auf „Optionen“

3. Klicke auf + und wähle Ordner aus, die ausgeschlossen werden sollen

4. Typische Ausschlüsse: ~/Downloads, ~/Movies (falls sehr groß)

5. Klicke auf „Sichern“

6

Dateien aus dem Backup wiederherstellen

Wenn du eine gelöschte oder ältere Version einer Datei zurückholen möchtest:

1. Klicke auf das Time Machine Symbol in der Menüleiste

2. Wähle „Time Machine öffnen“

3. Navigiere zum Ordner, in dem die Datei war

4. Nutze die Zeitleiste rechts, um zum gewünschten Datum zu scrollen

5. Wähle die Datei aus und klicke „Wiederherstellen“

Für eine komplette Systemwiederherstellung: Starte den Mac neu, halte beim Start Cmd + R gedrückt und wähle „Aus Time Machine wiederherstellen“.

Anleitungen für Server-Administratoren

Detaillierte Guides für die automatisierte Datensicherung von Linux- und Windows-Servern. Mit Shell-Skripten, Cron-Jobs und AOMEI Backupper Server.

Linux-Server Backup-Strategie

Für Linux-Server gibt es leistungsstarke Kommandozeilen-Tools, die sich ideal für automatisierte Backups eignen. Die Kombination aus rsync für Dateibackups und tar für Vollbackups bietet maximale Flexibilität und Zuverlässigkeit.

Server-Vollbackup mit tar

Ein Vollbackup des gesamten Servers erstellt eine komprimierte Archivdatei mit allen wichtigen Verzeichnissen:

Terminal
# Vollbackup des gesamten Servers erstellen
sudo tar czpf /backup/vollbackup-$(date +%Y%m%d).tar.gz \
    --exclude=/proc \
    --exclude=/sys \
    --exclude=/dev \
    --exclude=/run \
    --exclude=/tmp \
    --exclude=/mnt \
    --exclude=/media \
    --exclude=/backup \
    --exclude=/lost+found \
    /

Erklärung der Parameter:

  • c – Neues Archiv erstellen (create)
  • z – Mit gzip komprimieren
  • p – Berechtigungen beibehalten (preserve)
  • f – Dateiname angeben
  • --exclude – Virtuelle und temporäre Dateisysteme ausschließen

Inkrementelles Backup mit rsync

rsync überträgt nur geänderte Dateien und eignet sich perfekt für tägliche inkrementelle Backups auf den Cloud-Backupspace:

Terminal
# Inkrementelles Backup wichtiger Verzeichnisse
rsync -avz --delete \
    --backup --backup-dir=/backup/archiv/$(date +%Y%m%d) \
    /etc /home /var/www /var/lib \
    user@backupsite.de:/backup/server-name/

Erklärung der Parameter:

  • -a – Archivmodus (Berechtigungen, Zeitstempel etc. beibehalten)
  • -v – Ausführliche Ausgabe (verbose)
  • -z – Komprimierung bei der Übertragung
  • --delete – Gelöschte Dateien auch im Backup entfernen
  • --backup --backup-dir – Geänderte Dateien vor dem Überschreiben archivieren

Datenbank-Backup

Datenbanken benötigen ein spezielles Backup-Verfahren, da sie nicht einfach als Dateien kopiert werden können:

Terminal
# MySQL/MariaDB - Alle Datenbanken sichern
mysqldump --all-databases --single-transaction \
    -u root -p | gzip > /backup/db-$(date +%Y%m%d).sql.gz

# PostgreSQL - Alle Datenbanken sichern
sudo -u postgres pg_dumpall | \
    gzip > /backup/pg-$(date +%Y%m%d).sql.gz

Automatisierung mit Cron und Backup-Skript

Erstelle ein Backup-Skript, das die gesamte Strategie automatisiert. Am Sonntag wird ein Vollbackup erstellt, an allen anderen Tagen ein inkrementelles Backup:

backup.sh
#!/bin/bash
# Backup-Skript mit wöchentlichem Vollbackup

BACKUP_DIR="/backup"
REMOTE="user@backupsite.de:/backup/server-name"
DATE=$(date +%Y%m%d)
DOW=$(date +%u)  # 1=Montag, 7=Sonntag
LOG="/var/log/backup.log"

echo "=== Backup Start: $(date) ===" >> $LOG

# Datenbank-Backup (täglich)
mysqldump --all-databases --single-transaction \
    -u root -p'PASSWORT' 2>/dev/null | \
    gzip > $BACKUP_DIR/db-$DATE.sql.gz

# Sonntag = Vollbackup
if [ "$DOW" -eq 7 ]; then
    echo "Vollbackup wird erstellt..." >> $LOG
    tar czpf $BACKUP_DIR/voll-$DATE.tar.gz \
        --exclude=/proc --exclude=/sys \
        --exclude=/dev --exclude=/run \
        --exclude=/tmp --exclude=/backup \
        /
    # Auf Remote-Server übertragen
    rsync -avz $BACKUP_DIR/voll-$DATE.tar.gz $REMOTE/
    # Alte Vollbackups löschen (älter als 4 Wochen)
    find $BACKUP_DIR -name "voll-*.tar.gz" -mtime +28 -delete
else
    # Montag-Samstag = inkrementelles Backup
    echo "Inkrementelles Backup wird erstellt..." >> $LOG
    rsync -avz --delete \
        --backup --backup-dir=$BACKUP_DIR/archiv/$DATE \
        /etc /home /var/www /var/lib \
        $REMOTE/aktuell/
fi

# DB-Backup auf Remote übertragen
rsync -avz $BACKUP_DIR/db-$DATE.sql.gz $REMOTE/datenbanken/

# Alte DB-Backups lokal löschen (älter als 7 Tage)
find $BACKUP_DIR -name "db-*.sql.gz" -mtime +7 -delete

echo "=== Backup Ende: $(date) ===" >> $LOG
Terminal
# Skript ausführbar machen
chmod +x /root/backup.sh

# Cronjob einrichten: Täglich um 3:00 Uhr nachts
crontab -e
# Folgende Zeile einfügen:
0 3 * * * /root/backup.sh

Sicherheitshinweis: Verwende für die SSH-Verbindung zum Backup-Server einen SSH-Key ohne Passwort, damit das Skript automatisch laufen kann. Das Datenbankpasswort sollte in einer geschützten Konfigurationsdatei (~/.my.cnf) gespeichert werden, nicht direkt im Skript.

Windows-Server Backup mit AOMEI Backupper Server

AOMEI Backupper Server ist speziell für den Einsatz auf Windows Server Betriebssystemen konzipiert. Es unterstützt Windows Server 2012/2016/2019/2022 und bietet professionelle Funktionen wie Kommandozeilen-Steuerung, E-Mail-Benachrichtigungen und VSS-Unterstützung (Volume Shadow Copy Service) für konsistente Backups im laufenden Betrieb.

1

AOMEI Backupper Server installieren

Lade AOMEI Backupper Server von aomeitech.com herunter und installiere es auf dem Windows Server. Die Server-Edition bietet gegenüber der Standard-Version:

VSS-Support Konsistente Backups bei laufenden Diensten (SQL Server, Exchange, Active Directory)
Kommandozeile Steuerung per CLI – ideal für Automatisierung über Batch-Skripte und Task Scheduler
E-Mail-Alerts Automatische E-Mail-Benachrichtigung bei Erfolg oder Fehler eines Backups
Event-Trigger Backup kann bei bestimmten Ereignissen automatisch starten (z.B. USB-Gerät angesteckt)
2

Netzlaufwerk / Backup-Ziel konfigurieren

Richte den Cloud-Backupspace als Backup-Ziel ein:

1. Öffne den Server Manager oder Windows Explorer

2. Verbinde ein Netzlaufwerk: \\backupserver\backup\server-name

3. Verwende ein Dienstkonto mit Schreibrechten auf den Backup-Share

4. Teste die Verbindung: net use Z: \\backupserver\backup\server-name /persistent:yes

Tipp: Verwende ein dediziertes Dienstkonto für Backups mit minimalen Rechten. Speichere die Credentials über den Windows Credential Manager, damit sie nach einem Neustart erhalten bleiben.

3

Vollständiges Server-Backup einrichten

Erstelle ein komplettes System-Image des Servers:

1. Starte AOMEI Backupper Server

2. Klicke auf „Backup“„Festplattensicherung“

3. Wähle alle relevanten Festplatten/Partitionen aus (System, Daten)

4. Wähle als Ziel das Netzlaufwerk Z:\

5. Vergib einen Namen: z.B. SRV-DC01-Vollbackup

6. Klicke auf „Optionen“:

   • Aktiviere „VSS“ (für konsistente Backups)

   • Setze Komprimierung auf „Hoch“

   • Aktiviere „E-Mail-Benachrichtigung“

4

Automatischen Zeitplan mit Backup-Strategie konfigurieren

Richte die automatisierte Backup-Rotation ein:

1. Klicke unten auf „Zeitplan“

2. Wähle „Täglich“ und stelle die Uhrzeit ein (z.B. 02:00)

3. Wechsle zum Tab „Schema“

4. Wähle „Inkrementelles Backup“

5. Setze „Vollbackup alle:“ auf 7 Tage

6. Aktiviere „Alte Backup-Sets automatisch aufräumen“

7. Setze „Backup-Sets behalten:“ auf 4 (= 4 Wochen Historie)

8. Klicke „OK“ und dann „Starten“

5

Kommandozeilen-Steuerung (CLI)

Für die Automatisierung über den Task Scheduler oder Batch-Skripte bietet AOMEI eine vollständige CLI:

PowerShell (Administrator)
# AOMEI CLI-Pfad (Standard-Installation)
cd "C:\Program Files (x86)\AOMEI Backupper"

# Backup-Aufgabe manuell starten (Task-Name)
.\AMBackup.exe /b "SRV-DC01-Vollbackup"

# Neues System-Backup per Kommandozeile erstellen
.\AMBackup.exe /b /t system /d "Z:\Server-Backups" ^
    /n "CLI-System-Backup" /s incremental

# Festplatten-Backup per CLI
.\AMBackup.exe /b /t disk /d "Z:\Server-Backups" ^
    /src 0 /n "CLI-Disk-Backup" /s incremental

# Status eines Backups abfragen
.\AMBackup.exe /l
6

E-Mail-Benachrichtigungen einrichten

Lasse dich automatisch benachrichtigen, ob Backups erfolgreich waren:

1. Gehe zu „Einstellungen“„E-Mail-Benachrichtigung“

2. Aktiviere „E-Mail-Benachrichtigung einschalten“

3. Gib den SMTP-Server ein (z.B. smtp.gmail.com:587)

4. Gib Absender-E-Mail und Passwort ein

5. Gib die Empfänger-E-Mail ein (deine Admin-Adresse)

6. Wähle: „Bei Erfolg und Fehler benachrichtigen“

7. Klicke auf „Test-E-Mail senden“ zur Kontrolle

7

Rettungsmedium für Bare-Metal-Recovery erstellen

Im Notfall kannst du den gesamten Server auf neuer Hardware wiederherstellen:

1. Gehe zu „Werkzeuge“„Bootfähiges Medium erstellen“

2. Wähle „Windows PE“ (empfohlen für Server)

3. Füge zusätzliche Treiber hinzu, falls abweichende Hardware (RAID-Controller etc.)

4. Erstelle das Medium auf einem USB-Stick oder als ISO-Datei

5. Teste den Boot-Vorgang auf einem Testsystem!

Best Practice: Teste regelmäßig die Wiederherstellung! Ein Backup, das sich nicht wiederherstellen lässt, ist wertlos. Führe mindestens vierteljährlich einen Recovery-Test auf einer Test-VM durch.

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